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Aktion Sozialbestattung - Sozialbestattung aktuell - Aus der Beratung - Tochter des Verstorbenen muss Bestattungskosten nicht bei Geschwistern eintreiben


Tochter des Verstorbenen muss Bestattungskosten nicht bei Geschwistern eintreiben



Eine Tochter eines Verstorbenen, der zuletzt in Rheinland-Pfalz gelebt hat, hat eine günstige Bestattung beim Bestatter veranlasst. Das Sozialamt verweigert einen Großteil der Zahlung, da die Tochter sich wegen der Kosten an ihre übrigen vier Geschwister halten könnte. Alle fünf Geschwister waren Erben. Erben sind als Gesamtschuldner zur Tragung der Kosten nach § 1968 BGB verpflichtet. Damit hat auch die Tochter grundsätzlich einen Anspruch darauf, die anteiligen Bestattungskosten von Ihren Geschwistern zu erhalten bzw. dass sie beim Bestatter anteilig von den Kosten freigestellt wird. Auf diesen Anspruch darf Sie vom Amt allerdings nur verwiesen werden, soweit es ihr zumutbar ist. Da sämtliche Geschwister in prekären Lebensverhältnissen leben und der Tochter auch auf schriftliche Aufforderung hin mitteilen, dass Sie auf keinen Fall zahlen, ist es ihr nicht zumutbar, selbst das Geld bei den Geschwistern einzutreiben. Denn auf einen Prozess mit unsicherem Ausgang (hier zumindest bezüglich eines überhaupt faktisch erzielbaren Erlöses) muss sie sich nicht verweisen lassen.




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