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Aktion Sozialbestattung - Ideen & Lösungen


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Der Träger der Sozialhilfe muss nicht nur für die Ausgaben einer Erdbestattung aufkommen, sondern auch für eine Feuerbestattung und die dort benötigte Urne. Mit einer Urnenbestattung vervielfacht sich auch die Anzahl der Bestattungsmöglichkeiten- und Orte. Dies gilt natürlich auch dann, wenn das Sozialamt Kostenträger der Bestattung ist.

Bei einer Sozialbestattung können daher viele individuelle Bestattungswünsche berücksichtigt werden, sofern die Kostenübernahme geregelt ist. Oftmals sind es kreative Angebote von Bestattern, die den Rahmen der Möglichkeiten aufzeigen.

Bestattungsarten
Neben der klassischen Urnenbestattung auf einem kommunalen oder ggf. kirchlichen Friedhof bieten einige Bestattungsunternehmen auch See- oder Baumbestattungsmöglichkeiten, z.B. in einem Friedpark oder Ruheforst an, die dem Kostenrahmen der Sozialämter angepasst sind.

Falls eine "anonyme Beisetzung" der ausdrückliche Wunsch des Verstorbenen war, so können die Aufwendungen dafür vom Sozialamt übernommen werden, zumal der zu erwartende Kostenumfang für diese Beisetzungsart nicht unverhältnismäßig hoch ist.

Die zunehmende Diversität von Bestattungsarten- und Orten wird in Zukunft weitere, auch kostengünstige Varianten hervorbringen, die für die Sozialbestattung in Frage kommen.

Grabmale
Dort, wo die Friedhofssatzung ein Grabmal vorschreibt, muss selbstverständlich das Grabmal auch Standardleistung für die Kostenübernahme bei Sozialbestattungen sein.
In allen anderen Fällen gilt: Kosten für einen Grabkissenstein können für Beisetzungen in Reihengrabstätten auf staatlichen oder kirchlichen Friedhöfen übernommen werden. Eine Verpflichtung hierzu besteht aber nicht; lediglich die Kosten für ein Holzkreuz müssen in jedem Fall übernommen werden.

Es gibt inzwischen viele gut gestaltete Grabmale im unteren Preissegment, so dass das Beispiel "ein einfacher Kissenstein" nicht mehr zeitgemäß erscheint. Auch können diese "Low-Budget-Steine" ökologisch durchaus mithalten, wie etwa Beispiele unter www.gute-grabmale.de zeigen. Seit einigen Jahren werden speziell für diesen Zweck Grabmale entwickelt, wie beispielsweise die "ökoSOZIALgrabmale", die erfolgreich unter anderem in Gladbeck auf den Gemeinschaftsgrabfeldern installiert wurden.

Eventuell könnte in Zukunft auch das "Grabmal-Recycling" im Zusammenhang mit günstigen Grabmalen für die Sozialbestattung eine Rolle spielen. Vielfach werden Grabmale von Gräbern abgeräumt und anschliessend zu Schotter gebrochen obwohl eine kostengünstige Umarbeitung durchaus möglich wäre. Steinmetze vor Ort könnten an dieser Stelle ihr gestalterisches Potential sinnvoll im Sinne eines schonenden Umgangs mit natürlichen Ressourcen einbringen und ein positives Zeichen gegen den Trend zur anonymen Bestattung setzen.

Grabpflege
Aeternitas fordert, auch eine einfache Dauergrabpflege in den Katalog der Standardleistungen für Sozialbestattung mit aufzunehmen. Gemeinschaftsgrabanlagen vielerorts zeigen gelungene Beispiele für preiswerte Gräber inklusive Grabpflege, die sich auch für die Sozialbestattung rechnen.

Die gärtnerische Erstanlage der Grabstätte wird im Normalfall als Teil der Standardleistung für eine Kostenübernahme angesehen. Bereits hier kann man mit sinnvoller Pflanzenauswahl mehrjährige Pracht ohne großen Pflegeaufwand erreichen. Wie man Stauden als Grabpflanzen einsetzt, erfahren Sie bei "www.aeternitas.de."
Wie gute und zugleich preiswerte Grabgestaltung inklusive Grabmal und Grabbepflanzung funktioniert, hat Aeternitas bereits 2004 mit dem Projekt "Ein Grab für jedes Portmonee" gezeigt.


Gemeinschaftsgräber
Gemeinschaftsgrabanlagen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit auf unseren Friedhöfen. Sie entwickeln sich laut Direktor des Zentralinstituts und Museums für Sepulkralkultur in Kassel, Prof. Dr. Reiner Sörries " zu den wichtigsten Grabstättenformen der Zukunft". Darüber hinaus bieten sie hervorragende Möglichkeiten, über gemeinschaftlich organisierte Grabpflege und Gemeinschaftsgrabmale kostengünstige Lösungen gestalterisch voran zu treiben.

Gute Ideen finden Sie auf der Aeternitas-Website: www.gemeinschaftsgrab.de.






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