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Aktion Sozialbestattung - Politisch gesehen - Kirchen - Katholische Kirche


Katholische Kirche



Die katholische Kirche spricht sich in verschiedenen Stellungnahmen dafür aus, dass Menschen nach ihrem Tod eine menschenwürdige Behandlung erfahren und angemessen bestattet werden. Insbesondere bei Sozialbestattungen sieht sie immer wieder Anlass zur Sorge.
Die katholische Kirche äußert sich zur Sozialbestattung u.a in der Veröffentlichung "Die Deutschen Bischöfe" Nr. 97, 2011:



Sozialbestattungen

Immer häufiger sterben Menschen ohne unmittelbare Anverwandte, die die Verantwortung und die Kosten für eine Bestattung übernehmen, sodass die Kommunen für die Bestattung aufkommen müssen. Diese sogenannten Sozialbestattungen stehen zumeist unter einem erheblichen Kostendruck, weshalb an vielen Orten auf jede Begräbnisfeier verzichtet wird.

Um der Würde des Menschen willen sollen auch alleinstehende Menschen ohne Angehörige nicht ohne eine Verabschiedungsfeier bestattet werden. Die katholischen Seelsorger müssen zu diesem Dienst bereit sein. Es ist ein Akt der Barmherzigkeit, wenn Gemeindemitglieder bereit sind, an solchen Begräbnissen teilzunehmen und für die Verstorbenen zu beten. Eine humane Begräbniskultur kann durch solche Gruppen, die eine neue Form der Begräbnis- und Gebetsgemeinschaften sind, gefördert werden.

Pfarrgemeinden und die örtlichen Caritasverbände sollen sich als Anwalt dieser Verstorbenen verstehen und den Kontakt mit den Kommunen suchen, um eine würdevolle Form der Bestattung zu sichern.

Sinnvoll ist es auch, wenn in regelmäßigen Abständen öffentlich und mit Nennung der Namen zu einem Gedenkgottesdienst für jene Verstorbene eingeladen wird, die ohne Angehörige bestattet werden mussten. Auf diese Weise erhalten auch diese
Verstorbenen ein ehrendes Gedächtnis und werden so ausdrücklich in das fürbittende Gebet der Kirche einbezogen.

Aus: Die deutschen Bischöfe, Nr. 97, "'Der Herr vollende an Dir, was er mit der Taufe begonnen hat'. - Katholische Bestattungskultur angesichts neuer Herausforderungen", S.20-21
Herausgeber: Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
Kaiserstraße 161, 53113 Bonn

Internet: www.dbk.de




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