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Aktion Sozialbestattung - So ist das Recht - Ordnungsbehördliche Bestattung


Ordnungsbehördliche Bestattung



Eine Ordnungsbehördliche Bestattung wird angeordnet, wenn Angehörige des Verstorbenen nicht ermittelt werden können oder diese sich geweigert haben, die Kosten der Bestattung zu übernehmen. Man spricht hier deshalb auch von einer "Bestattung von Amts wegen" bzw. einer "Bestattung im Wege der Ersatzvornahme", ebenso wird der Begriff "Ordnungsamtsbestattung" verwendet. Häufig sind es Mittellose ohne Angehörige, die von Amts wegen bestattet werden.

Die Ordnungsbehördliche Bestattung findet anders als die Sozialbestattung in der Regel auf einfachstem Niveau statt. Die Kommunen sind gehalten, den Kostenrahmen möglichst kleinzuhalten. Sie entscheiden auch über die Art und Weise der Beisetzung; üblich ist in diesem Fall die Einäscherung mit anschließender anonymer Beisetzung. Es kommt vereinzelt sogar vor, dass Ordnungsamtsbestattungen wegen günstigerer Gebühren in anderen, unter Umständen weit entfernten Gemeinden stattfinden.

Die Wünsche des Verstorbenen bezüglich der Art der Beisetzung (Feuer- oder Erdbestattung) und des Bestattungsortes und gegebenenfalls der Wunsch, nicht anonym bestattet zu werden, sollten zwar beachtet werden, wenn sie glaubhaft nachgewiesen werden können. Da sich anders als bei der Sozialbestattung jedoch niemand (außer dem Ordnungsamt) um die Bestattung kümmert, spielen mögliche Wünsche des Verstorbenen in der Praxis kaum eine Rolle.




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